Allgemeiner Hintergrund zu Numai

Numai ist ein Staat im Silbermeer, welcher klimatisch und landschaftlich an Tunesien angelehnt ist. Während im Norden des Landes ein mildes mediterranes Klima herrscht, wird es Richtung Süden immer heißer und trockener. Die Regenzeit im Norden ist von Oktober bis Mai, im Süden regnet es so gut wie gar nicht. Etwa in der Mitte des Landes befindet sich ein Gebirgszug mit bis zu 1500 Höhenmetern. Laut einer schrecklichen Legende soll in dem höchsten dieser Berge ein grausamer roter Drache schlummern, der den kompletten, einst fruchtbaren Süden, zu dem gemacht hat, was er nun ist. Innerhalb des Gebirgszuges sind einige fruchtbare Regionen, in denen recht erfolgreich Landwirtschaft betrieben wird. Der Gebirgszug ist gleichzeitig die Grenze zwischen dem mediterranen Norden und dem ariden Süden. Ab dem Gebirgszug verändert sich das Klima in Richtung Süden in vier Schritten: Es beginnt mit der Steppenlandschaft, geht über in die Wüstensteppe, mündet in niedrig gelegenen Salzseen und endet schließlich in der eigentlichen Wüste.

Im Norden leben die Menschen in größeren und kleineren Ortschaften. Sie sind sesshaft und ziehen, mit Ausnahme weniger fahrender Händler, nicht durch die Lande. Alles was sie zum Leben benötigen bauen sie selber an oder betreiben Tauschhandel mit ihren unmittelbaren Nachbarn. Die Menschen hier sind in der Regel gebildet. Ein jeder kann zumindest Lesen und Schreiben, da er eine gewisse schulische Grundbildung erhalten hat. Die besten Ärzte des Silbermeeres kommen aus Numai, da es in der größten Stadt des Landes eine große Akademie zu dessen Ausbildung gibt. Auch gibt es einige über alle Grenzen hinaus bekannte Gelehrte und Magiekundige.

Die Numais des Südens sind Nomaden. Sie ziehen mit ihren Stämmen und ihrem Vieh von einer Wasserstelle zur nächsten. Die Stämme sind in der Regel recht kriegerisch, da um jede Oase und um jede Wasserstelle zum Teil verbitterte Kämpfe geführt werden. Während die Bevölkerung des Nordens die Bewohner des Südens für ungebildet und ungehobelt hält, empfinden die Nomadenstämme die Nordlinge als verweichlicht und zart.

Die politischen Strukturen des Landes sind klar und eindeutig. An oberster Stelle steht der Kalif, Herr über das Leben. Seinen Titel gibt er weiter an seinen erstgeborenen Sohn. Der Kalif ist einer der wenigen Numai, der Sklaven und einen unglaublichen Harem, mit den schönsten Frauen, die jemals auf der Erde gewandelt sind, unterhält. Die Leibgarde des Kalifen, besteht ausschließlich aus Skorpionskrieger. Die Männer werden von frühester Kindheit an in einer entsprechenden Einrichtung trainiert und auf ihre Aufgabe vorbereitet. Einige der Krieger verwandeln sich mit der Zeit immer weiter in skorpionsähnliche Kreaturen. Neben den Aufgaben der Leibgarde, bewachen diese Krieger auch den Harem und die Schätze des Kalifen.

Nach dem Kalifen kommen die Stammesanführer im Süden beziehungsweise die Dorfältesten im Norden. Im Süden sind dies ausschließlich Männer, da die Anführer für Kriegs- und Eroberungszüge zuständig sind. Die jeweiligen Stammesanführer werden immer von ihrem Vorgänger ernannt. Ist der Stamm mit dem Nachfolger nicht einverstanden, kann es zu vernichtenden Kämpfen innerhalb des Stammes kommen. Im Norden kann es gelegentlich auch einmal vorkommen, dass eine Frau, den Posten der Dorfältesten inne hat.

Die geistige Führung übernehmen grundsätzlich die Kashima´s und manchmal auch die Skorpions-Schamanen (insbesondere in der Wüste). Kashima bedeutet: „Heilige Tänzerin“. Diese Frauen sind rar gesät. Sie können mit den Geistern der Ahnen in Verbindung treten und so deren Willen beim Volk verkünden. Was eine Kashima sagt ist Gesetz. Der Kalif legt auf den Rat einer Kashima sehr viel Wert und setzt deren Ratschläge in der Regel immer um. Dementsprechend wird einer Kashima von ihrem eigenen Volk hoher Respekt entgegengebracht.

Wenn sich eine Kashima im Dorf/einer Oase oder einem anderen bewohnten Ort auffällt, ist dies eine große Ehre für die Bevölkerung. Kashima zu Ehren wird immer ein großes Fest gefeiert und die Kinder des Dorfes/ Stammes werden in einer Zeremonie vor die Kashima geführt. Sollte sich unter ihnen ein junger Skorpionskrieger oder eine neue Kashima befinden, wird dieses Kind aus der Dorfgemeinschaft entfernt und zur Ausbildung in die entsprechende Kriegerakademie beziehungsweise in die Obhut einer Kashima gegeben.

Männer und Frauen sind grundsätzlich Gleichberechtig. Dennoch gibt es eine klare Aufgabenverteilung. Die Männer kümmern sich um die Erziehung des männlichen Nachwuchses und um alles was mit körperlich schwerer Arbeit und kämpferischen Auseinandersetzungen zu tun hat. Die Frauen kümmern sich um den weiblichen Nachwuchs, um das Feuer, die Nahrung, das Zelt/die Hütte und um alle sozialen Belange.

Die Kleidung der südlichen Numai bestehen aus einem knöchellangen Kaftan, einer Pumphose und einem Turban. Die Numai aus dem Norden tragen einen kurzen (knielangen) Kaftan, eine Pumphose sowie einem Turban. Wer keine Kopfbedeckung trägt ist nackt. Die Frauen tragen Silberschmuck beziehungsweise Schmuck aus schweren Silbermünzen. Goldschmuck darf nur vom Kalifen und einer Kashima getragen.

In Numai sind einige Dinge selbstverständlich, die anderswo verboten sind. Wer hierüber gern mehr wissen möchte, darf mich gerne kontaktieren.

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